Redaktionssysteme. Die Grundlagen.

Wer als Laie Redaktionssysteme vergleicht der vergleicht oftmals Äpfel mit Birnen, Birnen mit Birnbäumen, einzelne Birnbäume mit ganzen Plantagen, und wieder Birnbaumplantagen mit Äpfeln. Es gibt über 1.000 gängige Redaktionssysteme am Markt. Etwa 20 dieser Systeme sind so gebräuchlich, dass man zumindest mal den Namen gehört hat.

Eine ernstzunehmende kleine Agentur arbeitet nicht mit 5 oder 10 dieser CMS sondern oftmals nur 1 oder 2. Versuchen Sie im Mindestumfang den Unterschied zwischen CMS, Templates, Design und Redaktion zu verstehen. Wer allerdings nicht selbst mindestens 120 Stunden mit jedem System einer Auswahl in jeder Leistungsphase (Design, Redaktion, Programmierung, Hosting) verbracht hat, dem sprechen zumindest wir die Beratungskompetenz und Entscheidungskompetenz in Fragen von Redaktionssystemen ab.

Redaktionssysteme

Redaktionssysteme / CMS sind auf Webservern installierte, oftmals auf PHP, MySQL und Apache basierend programmierte Softwarelösungen. Viele CMS basieren also auf den selben Programmiersprachen, besitzen aber dennoch eine völlig andere Architektur.

Mastertemplates

Mastertemplates sind von STUELKEN | SNEWMEDIA funktionale Systeme welche für ein bestimmtes CMS geplant und programmiert wurden. Mastertemplates haben zumeist noch keine visuelle Gestaltung, berücksichtigen also zuweilen bereits ein Task Orienated Design und ein Information Orientated Design, nicht aber das Visual Orientated Design der Kunden bezogenen Gestaltung.

Die von STUELKEN im Webdesign entworfenen und in Newmedia programmierten Designtemplates sind Vorlagen für Musterseiten und erweitern Mastertemplates um ein Webdesign.

Module, Extensions, Widgets

Module, Extensions und Widgets sind Erweiterungen von Drittentwicklern, welche die Basisfunktionalität eines CMS (den Kern/Core) erweitern.

Das "perfekte" Redaktionssystem gibt es nicht und kann es nicht geben, denn diese Fragestellung lässt sich nur bei Kenntnis der Nutzung, des Geldbeutels und der Rahmenbedingungen beantworten. Wir arbeiten oft mit TYPO3, weil nur T3 einige mittelfristig maßgebende zentrale Forderungen erfüllt.

Die Situation: Verstehen Sie die Argumente

CMS sind Werkzeuge: Redaktionssystemen sind wichtige Werkzeuge für Agenturen. Wir bei STUELKEN / SNEWMEDIA benötigen diese Systeme, darunter TYPO3, für den Erhalt unserer Infrastruktur in Design und Technik. Wir entwerfen und programmieren damit Webseiten im Kundenauftrag aber auch für die eigene Verwendung. Nehmen Sie einer Agentur das CMS oder fordern Sie eingreifende Änderungen, so nehmen Sie dieser nicht nur eine Software sondern greifen maßgebend in die Produktivität und Qualitätssicherung ein. 

Das Problem der Anfangsinvestition: Die Diskussion für und gegen bestimmte Redaktionssysteme wird mitunter heftig und nicht immer transparent geführt. Eine Entscheidung gegen ein bestimmtes CMS ist nämlich oft auch eine Entscheidung gegen eine bestimmte Webagentur. Ihr Risiko: Gerade in der Frühphase wird oftmals aus Kostengründen auf das günstigere Angebot gesetzt und damit faktisch auch die Entscheidung für das von dieser Agentur für dieses Preissegment favorisierte CMS getroffen. Es ist einfach so, dass man mit mancheinen CMS wie z. B. Wordpress eine Standardlösung in der Dimension von schon 1 einzigen Stunde online haben kann. Über eine Nutzungszeit von fast immer mehr als 2 Jahren einer Webseite spielt es aber keinerlei Rolle, ob Sie zu Beginn 1 Stunde oder 4 Tage investieren, betriebswirtschaftlich müssen alle Aspekte über die Nutzungszeit berücksichtigt werden. 

Als Auftraggeber sind Sie zwingend auf eine Beratung angewiesen, denn als Laie bleiben Ihnen zumeist Chancen und Risiken auf Detailebene in Design, Programmierung und Betrieb verschlossen. Diese Situation kann für Auftraggeber unbefriedigend sein, denn man bekommt zuweilen wiedersprüchliche, gefärbte Angaben. Und eine Eigenrecherche führt einen oftmals auch nicht weiter, denn man vergleich stets Äpfel mit Birnen.