Kernfragen, die wir gemeinsam beantworten werden

Kernfrage 1: Ob ein Redaktionssystem für Sie im späteren Betrieb der Webseite überhaupt über den Nutzungszeitraum (2 Jahre? 5 Jahre? 10 Jahre?) für Sie das richtige CMS ist, kann eigentlich nur eine Vorprojektstudie / VPS beantworten oder erfordert zumindest in der Planungsphase die Zusammenstellung von Kriterien. Wir setzen im Kundenauftrag fast immer ein Redaktionssystem wie TYPO3 ein, dass wir sorgen damit maßgeblich auch für Ordnung und klare Schnittstellen zwischen Design, Technik und Redaktion.

Kernfrage 2: Welche Features der Webseite sind zwingend erforderlich und welche würden Sie defakto nur als "nice to have" mitnehmen? Wir setzen mitunter TYPO3 ein, weil wir damit Webseiten mit Hunderten von Einzelseiten in mehreren Sprachversionen und parallel mehreren Domains mit einem einzigen CMS abbilden können. Das Berechtigungskonzept für den Zugriff auf Inhalte der Webseite sowie auch die einzelnen Bereiche in der Redaktion von TYPO3 lässt sich nach eigenen Wünschen anpassen. Dieses System TYPO3 läuft so stabil und ist für uns als Agentur ein so gutes Werkzeug, dass wir gern auf zig zusätzliche Features anderer CMS verzichten, denn vieles wird in der Praxis am Ende ohnehin nicht genutzt.

Kernfrage 3: Wie individuell wünschen Sie denn Ihren Internetauftritt. Wenn Ihnen beispielsweise das Layout und die Funktionalität dieser Webseite gefällt, so könnten Sie sich für eine von STUELKEN entworfene und programmierte Mastertemplates entscheiden. Anschließend wird von STUELKEN Design im Webdesign eine Corporate Design konforme oder ggf. auch Corporate Design neutrale Gestaltung entworfen und abschließend von STUELKEN New Media als Designtemplate für die Mastertemplate programmiert.

Der primäre Unterschied zwischen datenbankbasierten, serverseitigen Redaktionssystemen wie z. T. TYPO3 einerseits und klassischen HTML-Webseiten andererseits.

  • Trennung zwischen Design, Funktionalität und Inhalt.
  • Designer, Texter und Programmierer können unabhängig arbeiten.
  • Redaktion von Texten und Bildern über das CMS durch Laien
  • Paralleles Arbeiten mehrerer Texter an der selben Webseite
  • Zentrale Datenhaltung in einer Datenbank statt dezentrale Speicherung in Einzeldateien auf einem PC. Zu jedem Zeitpunkt ist stets klar welche Variante der Webseite die aktuelleste Variante der Webseite ist: Die auf dem Server.
  • Datensicherung der Webseite erfordert nur Sicherung der Dateien und Datenbank auf dem Server. Die IT-Sicherheit eines PCs eines der Redakteure oder Grafikers oder Programmierers hat bei Datenbank-basierten CMS oftmals keinen Einfluss auf die Sicherheit der Webseite.

Bei Webseiten mit Redaktionssystem liegen alle aktuellen Daten getrennt zwischen Design, Funktionalität und Texten zentral auf einem Server im Internet, dem Webserver. Erst dieser Ansatz ermöglicht es, dass man von jedem Rechner mit Internetzugang parallel mit anderen Designern und Redakteuren daran arbeiten kann. Man muss nur dieses eine System sichern und als Sicherungskopie ablegen. Die Diskussion, wer gerade die aktuellste Version einer Einzelseite oder den Homepage-Editor auf dem PC installiert, gehört der Vergangenheit an, denn über Backend und Frontend wird auf dem Server gearbeitet.

Welches CMS ist besser: TYPO3, Joomla oder Wordpress? Man entscheidet sich auf Basis von zwingenden Kriterien oder Ausschlusskriterien.

Diese Frage kann man sogar nicht stellen, denn es hängt ganz entscheidend davon ab, welche Ziele Sie verfolgen, wie Sie die Webseite redaktionell in welchem Umfang bearbeiten und wie lange Sie diese über die Jahre überhaupt nutzen möchten.

Die Liste der technischen Möglichkeiten der verschiedenen Content Management Systeme und Frameworks ist dermaßen lang und im Detail so verschiedenen, dass man über viele DIN A4 Seiten zuerst die Features der Basisinstallation und dann die verschiedenesten Varianten nach Einsatz von Zusatzmodulen vergleichen müsste. Die Praxis zeigt, dass es am Ende einige wenige zwingend zu erfüllende Kriterien oder auch zu vermeidende Ausschlusskriterien sind, welche die Entscheidung maßgeblich beeinflussen.

Man entwirft ein Webdesign für ein spezielles Redaktionssystem. Neutrale Designkonzepte sind oftmals reizlos und unwirtschaftlich.

STUELKEN entwirft Designkonzepte im Webdesign für bestimmte Redaktionssysteme. Für Sie als Auftraggeber bedeutet das, dass Sie sich bereits in der Frühphase bereits auf ein Redaktionssystem festlegen sollten oder festlegen müssen. Für den Designer im Webdesign bedeutet dieses, dass dieser das Redaktionssystem nicht nur vom Namen sondern auch von der Programmierung, der Redaktion und seinen Feinheiten her kennen sollte. Es hat deshalb mitunter klare betriebswirtschaftliche Gründe, weshalb STUELKEN Leistungen in Design (Webdesign) und der technischen Umsetzung (New Media) zwar getrennt nach Leistungsphasen aber dennoch aus einer Hand anbietet.

Ja, einfache Layouts lassen sich tatsächlich fast mit jedem dieser CMS umsetzen; finanziell ist es aber unsinnig, 90% der Möglichkeiten eines Redaktionssystems zu ignorieren, nur um ein Webdesign ein CMS-neutrales Gestaltungskonzept entwerfen zu können. Ein jedes CMS ist so verschieden und erfordert auch in Design, Anpassung, Redaktion, Installation und laufendem Betrieb einen ganz anderen Ansatz.

Wer CMS vergleichen will vergleicht faktisch stets Äpfel mit Birnen, und Birnen mit Birnbäumen, denn ein CMS besteht nicht nur aus einem Kern-System der Basis-Installation sondern auch mitunter Zusatzmodulen.

Im einzelnen: Es gibt am Markt Hunderte von Open-Source Redaktionssystemen, von denen mitunter TYPO3, Joomla, Wordpress und Drupal zu den derzeit am weitesten verbreiteten Systemen gehören. Jedes dieser Systeme wurde einst für eine bestimmte Zielsetzung entwickelt und unterscheidet sich sehr stark in der System-Architektur von anderen CMS; das beginnt mitunter bereits beim Stil, wie der Quellcode programmiert wurde.

Jedes dieser CMS differenziert zwischen der Kernfunktionalität (z. B. dem TYPO3 Core) einer Basisinstallation der Entwickler einerseits und zusätzlichen Modulen, Widgets, Extensions bzw. Erweiterungen von Drittentwicklern anderseits. Die Kombination aus einem je nach CMS mehr oder weniger verlässlichen Kernsystem und diesen funktionalen, Open-Source- Erweiterungen von Drittentwicklern für jedes der weit über Hundert CMS wiederum Myriaden an Permutionen entstehen, so dass eine Vergleichbarkeit von Redaktionssystemen -- wenn es über den Kern/Core hinausgeht -- defakto kaum noch gegeben ist.

Beispiel: Das Redaktionssystem Wordpress verfügt zwar nominell über Hunderte von Zusatzmodulen und vielleicht schon Tausende von Designtemplates, doch wer ein bestimmtes Zusatzmodul haben möchte, wird feststellen, dass ganz schnell nur noch 3 Designtemplates zur Auswahl stehen. Wer dann zwei Module kombinieren will, stellt fest, dass sich viele Module gegenseitig ausschließen.

Beispiel: Dieser Internetauftritt von STUELKEN basiert auf dem TYPO3 Core. Wer aber glaubt, dass eine Basis-Installation von TYPO3 nun jedem ermöglicht, den Internetauftritt von STUELKEN nachzubauen, irrt, denn erst in Verbindung mit Templates, Mastertemplates, Subtemplates oder Designtemplates erhält ein auf einem CMS wie TYPO3 basierender Internetauftritt seine Gestaltung und seine Funktionalität.