COIA Child Orientated Information Architecture

Mit dem Bereich Child Orientated Information Architecture COIA bezeichnen wir die Planung medienübergreifender Informationsarchitekturen im digitalen Zeitalter für die Nutzergruppe von Kindern im Grundschulalter. Zu üblichen Medienarchitekturen dieser Altersgruppe zählen auch weit bis in die 2010er Jahre hinein vor allem Druckwerke wie Bücher, Broschüren oder Handouts in Papierform.

Die zunehmende Digitalisierung von Informationen und die verringerte Bereitstellung von großen Teilen an Informationen in Druckform führt tendentiell dazu, dass viele Informationen manche Kinder erst nach erscheinen einer gedruckten Version erreicht oder die Kinder von Familien vor dem Zugriff auf Informationen aussperrt oder eingeschränkt, welche sich den Erwerb von Büchern, Literatur oder Kopierkosten nicht im erforderlichen Maße leisten können oder zu leisten bereit sind. Digital bereitgestellte Medien sind oftmals kostenfrei zu beziehen, sind aktueller, und ermöglichen darüber hinaus im Falle von Lernmaterialien oftmals einen Download für eine Offline-Nutzung oder Ausdruck.

Im Bereich der Child Orientated Information Architecture COIA werden Medien, deren Verbindungen und Schnittstellen geplant, gestaltet und getestet. Ein typisches Beispiel für COIA konforme Gestaltung im Child Orientated Information Design ist der Einsatz von Webcodes in Vereinszeitschriften, Jugendliteratur, Schulzeitungen bis hinzu Hausaufgaben, bei welchen über Webcodes jungen Schülern der Zugriff auf digitale Informationen im Internet wie beispielsweise Musterlösungen, Zusatzaufgaben oder weitere Lernmaterialien ermöglicht wird, ohne vollständige URLs für Einzelseiten abtippen oder bei Portalen mit zuweilen über 5.000 Seiten einzelne Seiten über Menüs oder Suchfunktionen finden zu müssen.