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Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Schon klar, aber wäre es dann nicht nett, wenn es die richtigen Worte in immer der selben Bildsprache wären?

Der Begriff "Information Design" beschreibt den einen ganz bestimmten grafischen Bereich: Wie man kann Informationen zeichnerisch unter den Gesichtspunkten der Gestaltung, der Informationsvermittlung und der leichten Nutzbarkeit in Form von Bildern, Grafiken, Diagrammen oder auch Schildern oder Icons "verpacken", dh. in einer gegenüber einem Text weitaus kompakteren Form vermitteln?

So schnell man auch mal eben auch ein Diagramm gezaubert haben mag: Die wirkliche Schwierigkeit bei Diagrammen und Infografiken sind neben dem Inhalts der Themen selbst die Erfordernis, diese Grafiken in einer bis ins kleinste Detail genauen Version zu bekommen, welche sich auch für den Print-Bereich mit 300, 600 und bei Outlines und Vektoren 1200 dpi eignet. Zum Vergleich: Ihr Bildschirm hat 72dpi, zwischen Microsoft Powerpoint und Diagrammen, die sich für Broschüren eignen, können also Welten liegen.

Doch mit steigendem Anspruch an die Qualität der Gestaltung kommt noch ein weiteres Problem: Für die Diagramme und Infografiken gilt es nicht nur, die Inhalte irgendwie hübsch zu verpacken und hierbei die Farbpalette aus dem Corporate Design einzuhalten, sondern auch den Diagrammstil selbst durch eine Präsenation, präsentationenübergreifend oder selbst über Jahre durchzuhalten, denn oftmals werden in späteren Präsentationen Diagramme und Infografiken aus verschiedenen Jahren zusammengeführt. Wer erwartet, dass hier Stichstärken, Typographie, Farbgebung, Abstände und weitere Details mehr nicht wie ein Sammelsurium wirkt, wird sich in einem ersten Schritt sicherlich eine eigene Norm für die Konzeption und Gestaltung dieser Grafiken machen wollen. Diesen Bereich nennen wir Information Design.


 

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