KORREKTUREN. Geändert wird immer. Und auch das beste Design könnte man stets noch ein klein wenig besser machen. Der Punkt ist eben nur: Entweder plant man Änderungen und Revisionen im Ablauf ein, oder man ändert sich ungeplant zu Tode. 

STUELKEN hat als Designbüro, Webdesignstudio und als Agentur fast immer einen Einfluss nicht nur auf das Design selbst sondern auch auf die Inhalte, und damit sind wir auch stets in irgendeinem Umfang von Änderungen betroffen und/oder geben diese Änderungen auch selbst vor. Welche Änderungen aber zu welchem Zeitpunkt Inhalt des Auftrags sind und welche einen Mehraufwand bedeuten, sollte man vorher klar regeln.

Zielsetzung und Leistungsbeschreibung

Änderungsgründe gibt es sehr viele, denn wo man auch hinschaut: Alles hat einen Einfluss. Mal stimmen die Farben oder das Bildkonzept des Fotos nicht mit dem Corporate Design ein, und manchmal passt auch einfach das Sponsoren-Logo wegen Sonderformat nicht ins Layout; schnell wird mal der bereich der vergrößert, doch nun verschieben sich Texte auf Folgeseiten. Was nun? Oder dann müssen "plötzlich" drei weitere Sponsoren mitgeführt werden, doch der für die Plazierung der Sponsorenlogos reicht hinten und vorn nicht mehr.

Es gibt Änderungen gegenüber einem vorher abgestimmten Planungsstand, dh. man fängt nachfolgende Leistungen nochmals von vorn an, und es gibt Korrekturen, dh. die Änderung von Details, ohne dass es einen übermäßigen Einfluss auf vorangegangene Leistungen hat. Diese Rubrik behandelt Korrekturen.

Umbruchkorrekturen

Umbruchkorrekturen sind die Korrekturen zumeist im Bereich Printdesign oder DTP, bei welchen die Umbrüche von Zeilen für einen besseren Satz und/oder zur Verbesserung der Lesbarkeit auch in Zeiten der automatischen Erzeugung von Umbrüchen von Hand gemacht werden sollten. Umbruchkorrekturen erfordern einen entsprechenden Auftrag, denn ohne diese Umbruchkorrekturen können Inhalte auch als Copytext kopiert und automatisch angeordnet werden. Eine automatische Umbrucherzeugung erfordert deshalb oftmals nur eine Anpassung von Laufweiten von Texten, um Fließtexte und Absätze auf Seiten zu verteilen, während eine Umbruchkorrektur eine von STUELKEN durch Lesen des Textes und Prüfen der Umbrüche die Voraussetzung für die anschließende manuelle Umbruchkorrektur darstellt und damit Arbeitszeit erfordert. Wird für Umbruchkorrekturen kein Auftrag erteilt, werden Umbrüche automatisch erzeugt.

Hauptkorrekturen 

Wenn viele am Projekt beteiligte Mitwirkende auf Seiten des Auftraggebers und auf Seiten von STUELKEN Inhalte wie Fotos, Texte, Daten, Tabellen, Links und anderes mehr zu einem Werk in Web oder Print oder auch Emails besteuern, dann muss es zwingend jemanden gegeben, der zu einem vorab vereinbarten Zeitpunkt den Auftrag dazu hat, die Hauptkorrekturen durchzuführen. Wird hierzu kein Auftrag erteilt, erbringt der Auftraggeber diese Korrekturen selbst.

Endkorrektur

Qualitätssicherung bedeutet, dass ein Werk kurz vor Launch einer Website oder vor einem Druckauftrag nochmals eine Endkorrektur erhält. Wird hierfür kein Auftrag erteilt, erbringt der Auftraggeber diese Endkorrektur selbst.

Korrekturlesen von Inhalten

Plausibilitätkontrollen, Rechtschreibung, Zeichensetzung, Ausdruck: Das Korrekturlesen von Inhalten kann eine leichte Übung sein, kann aber bei manchen Auftraggebern, bei Fremdsprachen und/oder Fachtexten spannend werden. Sofern hierfür kein Auftrag erteilt wurde, nehmen wir zwar zuweilen einen stichprobenartigen Einblick in Ihre Inhalte, doch technisch und gestalterisch betrachtet sind es uns dann nur die Verkettungen von Zeichenfolgen, dh. uns ist es dann im Grunde genommen egal, ob es sich um deutsch, serbokroatisch, matabili oder einen selten Dialekt auf Alpha Proxima 3 handelt.