Drill Down Menu

STUELKEN.COM hat über die vergangenen 10 Jahre mehrfach mit alternativen, andersartigen Menüs experimentiert. Eine dieser Varianten zur Navigation ist das Drill-Down-Menü. 

Die Webseite von STUELKENCOM hat seit 7/2014 ein derartiges Drill-Down-Menü zu Testzwecken, da wir mit inzwischen benötigten 8 Gliederungsebenen für eine bessere Adressierung von Seiten für Tutorials und Dokumentationen mit den bisherigen 4 Gliederungsebenen nicht mehr auskamen und insbesondere mit Blick auf Smartphones vorausschauend ein neues Navigationskonzept benötigten.

Beschreibung

Ein Drill Down Menu oder auch Drilldownmenü basiert auf dem Prinzip, dass ein Nutzer in der Navigation über das Menü immer weiter in die Gliederungsebenen hinabsteigen kann. Hierbei wird dem Nutzer des Menüs immer nur das Menü der aktuellen Gliederungsebene und/oder je nach Konfiguration ggf. auch ein oder zweit weitere Unterebenen angezeigt. Im Gegensatz zu normalen Menüs werden aber die Einzelseiten der übergeordneten Menüebenen nicht mehr angezeigt. Damit der Nutzer zu übergeordneten Gliederungsebenen in der Seitenbaumstruktur zurückkehren kann, werden einer Rootline vergleichbar die geöffneten Seiten bzw. Knoten im Seitenbaum der übergeordneten Gliederungsebenen als Back- oder Uplink visualisiert.

Diskussion

Das Prinzip des Drill-Down-Menüs ist im Grunde genommen nicht wirklich neu. Kleine Displays von Telefonen, Handy, Smartphones und dergleichen mehr sind aufgrund der sehr kleinen Display-Größen aus Gründen der Usability oder bereits technisch manchmal nicht in der Lage, mehr als 1 Gliederungsebene eines Seitenbaums anzuzeigen. Man reduziert also jedes Menü in der Ansicht auf eine lineare Auflistung der aktuellen Seiten und ermöglicht dann dem Nutzer, über einen ".." Uplink, Backlinks oder auch direkt eine Zurücktaste oder Back-Button den Sprung zurück zur übergeordneten Ebene.

Vorteile von Drill-Down-Menüs

  • Insbesondere auf tieferliegenden Gliederungsebenen massive Reduzierung der Anzahl im Menü angezeigter Seiten wegen Ausblendung von Seitenbäumen übergeordneter Gliederungsebenen.
  • Die Anzahl möglicher Gliederungsebenen kann über dieses Verfahren über normale 2 bis 3 Gliederungsebenen von Webseiten unproblematisch auf 5 bis 9 Gliederungsebenen erhöht werden.
  • Drill-Down-Menüs sind wegen der Reduzierung der angezeigten Seiten im Menü insbesondere für Smartphones eine gute Entscheidung, da Smartphones nur begrenzten Platz im Display bieten und damit bereits 2 Gliederungsebenen bei anderen Menü-Varianten schnell unübersichtlich werden.

Nachteile von Drill-Down-Menüs

  • Infolge des Ausblendens der Webseiten übergeordneter Gliederungsebenen sind Seiten höherer Ordnung erst dann wieder im Menü zu sehen, wenn der Nutzer über die Up-/Back-Links im Seitenbaum zu den übergeordneten Gliederungsebenen zurückkehrt. 
  • Nutzer, welche über einen Link auf eine untergeordnete Seite beispielsweise der 3. Gliederungsebene gelangen, sehen also nur die Up-/Back-Links. Dieses kann dazu führen, dass ein Link zu einer Seite Kontaktformular nicht mehr im Menü angezeigt wird, weil der Pfad zur aktuell besuchten Seite nicht den Seiten-Knoten "Kontakt" passiert hat.

Der Lösungsansatz für diese Problematiken besteht darin, nicht nur ein Menü für den Seitenbaum zu bieten sondern dem Besucher einer Webseite zusätzliche Navigationsoptionen durch weitere Menüs zu ermöglichen, über welche beispielsweise oft benötigte Seiten wie Kontakt, Impressum, Sitemap und dergleichen auch dann schnell gefunden werden können, wenn der Nutzer über ein Drill-Down-Menü sich gerade auf Gliederungsebene 8 im Seitenbaum befindet.