Bei 6- bis 10-Seitern als Faltblatt handelt es sich zumeist um die typischen DIN-lang-Folder als Wickel-Faltung oder Zickzack-Faltung oder bei 8-Seitern ggf. als Sonderfall mit Altar-Faltung.

STUELKEN entwirft und realisiert im Kundenauftrag Faltblätter. Sie können diese auch Folder oder Leporellos nennen. Der bekannteste Vertreter dieses Formats ist das typische DIN lang Faltblatt als 6-Seiter: Das zweimal gefaltete DIN A4 Blatt.

Vorteile dieses Formats

Die Vorteile dieses Formats und dieser Seitenanzahl besteht darin, dass der strukturelle Planungsbedarf für die Inhaltskonzeption und Gliederung noch in Grenzen hält und zudem zusätzliche Navigations- und Stilkonzepte für eine bessere Orientierung bei Werken mit sehr vielen Seiten hier noch nicht erforderlich ist. Inbesonderes das DIN lang Format (ca. 10x21cm) ist weit verbreitet und passt in eben diese üblichen DIN lang Umschläge. Im Zuge der steten Verbreitung haben sich auch Druckereien darauf eingestellt, was im nächsten Schritt zu vergleichsweise günstigen Druckkosten und kürzeren Lieferzeiten führen kann.

Grenzen des Formats

Die Grenzen von Faltblättern werden letztendlich durch die begrenzte Anzahl möglicher Faltung bei Wickel-Faltung gesetzt, doch auch bei Zickzack-Faltung werden Faltblätter irgendwann unhandlich und/oder können zumindest nicht mehr als Standard-Druckformat produziert werden, dh. es wird teurer.

Besonderheiten in der Gestaltung und Inhaltsplanung

Die Problematik in der Planung von Faltblättern besteht darin, dass die Seitenzahl praktisch nicht erweitert werden kann, ganz im Gegenteil zu Broschüren: Bei Broschüren spielt es in der Planung und Redaktion keine Rolle, ob diese am Ende 12, 16, 20 oder mehr Seiten hat, sofern die Seitenanzahl (bedingt durch Faltung x2 und Vorder-/Rückseite x2) immer um 4 steigt oder sinkt.

Die Gestaltung von Faltblättern beinhaltet zumeist die Gestaltung eines Titelblatts / Covers für die Front-Seite und die Gestaltung der Rückseite, wie man es auch bei Broschüren macht, doch bei Wickel-Faltung entsteht für die Innenseiten eine mehrfach geknickte große Fläche, während bei Broschüren allenfalls Doppelseiten entstehen. Dieser Unterschied hat zur Folge, dass auch die Gestaltungskonzeption in Bezug auf das Layout und die Seitengestaltung von Faltblättern stark von denen bei Broschüren abweicht.


 


     

Beispiel: IHK Oberstufen Initiative, Wiesbaden